Hist. Romane - Alle Bücher - Autor - Verlag und Bestellung - Leseprobe - Rezensionen - Zur Stulpenburgk

© 2014 Einbandgestaltung
     und Foto: Stefan Jahnke

 

Hintergründe - Stulpenburgk

 

Vertreibung…
Kaum ein Wort hat in unserer Geschichte solch einen schlechten Klang wie dieses. Und es ist auch heute noch allgegenwärtig.
Warum wurde vertrieben, wer musste gehen und wer vertrieb?
Viele dieser Fragen sind heute unangenehm. Sie zeigen auf, das jede unserer heute so angesehenen Familien des ‚höheren Standes’ für sich zu verbuchen hat, dass sie Unrecht tat und Unrecht erfuhr.

Die Welt ist endlich bereit für die Wahrheit.
Und doch soll es auch in unserer so schnelllebigen Zeit noch Menschen geben die versuchen, all die so dunklen Stellen unserer Vergangenheit zu verstecken, ihre eigene Geschichte zu verleugnen.
Stellen wir uns all diesen Dingen. Es ist schließlich unsere Heimat, in der dies alles geschah!

Ritter Balthasar Gernot Freiherr zur Konstanzenburg, Herbst 2009

 

-------------------------------------------------------

 

Handlung und Personen in diesem Buch sind zum Teil geschichtlich belegt, mussten aber auch auf Grund der nur in geringem Umfang vorhandenen und recherchierbaren Informationen, fehlenden Zeugen und der weit zurückliegenden Zeit für den Handlungsfluss ergänzt werden. Ähnlichkeiten mit Geschehnissen und Personen können jedoch reiner Zufall sein. Geschützte Namen dienen nur zur Erklärung und werden nicht beansprucht. Benannte Institutionen und Familien, die sich eventuell auf Grund ihrer Aufgabengebiete erkennen oder namentlich übereinstimmen, mögen ihre Nennung verzeihen. Es ist bekannt, dass sie heute natürlich nicht mehr so arbeiten wie hier beschrieben. Gestatten Sie bitte die Freiheit des Literaten.

„Du magst Stolpen? Ich habe hier eine Geschichte, die noch niemand geschrieben hat weil sie nicht in unsere Zeit passt. In unseren Büchern, da muss alles gut und in Ordnung sein. Da sind die Sachsen die, die immer alles richtig machten. Doch wenn es um die Fehler geht… darüber redet niemand gern. Schreib auf was ich Dir erzähle. Mach eine gute Geschichte daraus und so mancher wird endlich verstehen wie es wirklich war. Nicht schön aber interessant!“ Ein Heimatforscher sagte mir das vor Jahren. Und dann erzählte er. Ihm und all jenen, die sich bisher die Zähne ausbissen, wenn es um eine solche Veröffentlichung ging, widme ich dieses Buch.

Ich danke meiner Familie und wünsche meinem Sohn alles Gute bei seinem Weg in der Schule, meiner Tochter nicht soviel Ausfall in Geschichte und meiner Frau mehr Zeit zum Lesen. Zeit ist nicht das was man hat oder bekommt, sondern das was man sich nimmt.
Manches muss eben einfach sein. Fiktion ist keine Illusion!

 

-------------------------------------------------------

 

Denkt man an Stolpen, denkt man an die Cosel.
Kennt man Stolpen nicht, hat man meist auch von der Cosel noch nichts gehört.
Was war aber vor dem Missbrauch dieser uralten Wehranlage als Gefängnis für die wohl bekannteste und auch berühmteste Mätresse des Kurfürsten August des Starken da zu finden? Niemand scheint eine Antwort zu haben. Mystischer Nebel legt sich um den Basaltfelsen, sucht man nach einer älteren Geschichte.

Das Dresden mal von Waldbewohnern urbar gemacht wurde, das kann man noch mit viel liebe zum Detail aus dem alten slawischen Namen 'Drezdzany', also 'Waldbewohner' ableiten. Aber was war denn in jenen alten Gebieten?

Endlich stieß ich bei meinen Recherchen auf verbürgte Berichte über jenen Moyko von Stulpen, der dem Ort seinen Namen gab, der sich zum Glück auch bis heute durchsetzte und erhielt. Aber wer war dieser Mann?
Zu einer Zeit als die heute noch als die weisesten Herrscher jener Tage die Macht erneut an sich rissen, die Staufer also die Kaiserkrone forderten, da schwor jener Stulpe eben jenem neuen Kaiser Friedrich dem Zweiten als einziger Slawe die Treue und wurde doch von ihm auf das Verwerflichste geschunden und davon gejagt.

Schon war sie da, die Geschichte. Die Familie jenes Moyko von Stulpen wurde noch einmal für dieses Buch lebendig und die Quellen sprachen endlich nicht nur durch verstaubte in irgendwelchen Regalen ihren Lebensabend fristende Buchdeckel, sondern für Jedermann lesbar in diesem Buch. Spannend auf jeden Fall. Einzigartig und eine ganz andere Zeit und Sichtweise auf Stolpen behandelnd.

Lesen Sie selbst!

Ihr

Stefan Jahnke

 

-------------------------------------------------------

© 2008-2024 by Stefan Jahnke, alle Rechte, besonders das Recht auf
    Vervielfältigung, Veröffentlichung und Verbreitung, sind vorbehalten.

 

Hist. Romane - Alle Bücher - Autor - Verlag und Bestellung - Leseprobe - Rezensionen - Zur Stulpenburgk